USE CASE
Viele Lieferanten. Unterschiedliche Klassifikationen. Ein verlässlicher Produktstandard.
FlowCraftDB ordnet Produktdaten nicht nur Kategorien zu. Die Plattform verarbeitet technische Klassifikationen wie ETIM und ECLASS mitsamt Klassen, Merkmalen, Werten und Einheiten - nachvollziehbar über unterschiedliche Lieferantenstände hinweg.
Für Großhändler und Hersteller mit vielen Lieferanten, gewachsenen Katalogbeständen und Zielsystemen, die trotzdem einen einheitlichen Standard erwarten.
Von der Lieferantenquelle zum verwertbaren Standard
Ein Durchlauf, fünf Schritte - und an jedem Punkt bleibt nachvollziehbar, woher eine Aussage stammt.
Quellen
Alles, was über das Produkt vorliegt
Produkt verstehen
Evidenzbasierter Produktkontext statt Namensabgleich
Klassifizieren
Zielklasse je Standard und Release
Prüfen
Merkmale, Werte, Einheiten, Konfidenz
Ausgeben
Shop, PIM, ERP, Katalog, Feed
50 Lieferanten. 50 Datenstände.
Euer Shop, euer PIM und eure Kunden erwarten einen Standard. Was tatsächlich ankommt, sieht anders aus:
Eine gültige BMEcat-Datei ist noch kein korrekt klassifiziertes Produkt.
Ein Produkt, zwei Ergebnisse
Ein Kategoriebaum organisiert euer Sortiment. Ein Klassifikationsstandard definiert die technische Bedeutung eines Produkts. Das ist nicht dasselbe - und ein Produkt braucht beides.
Wo erscheint das Produkt?
Euer eigener Shop- und Kategoriebaum
Navigation, Sortimentslogik, Zuständigkeiten
Frei gestaltbar - ihr bestimmt die Struktur
Ändert sich, wenn sich euer Sortiment ändert
Ergebnis: ein Kategoriepfad
Was ist das Produkt - und welche Merkmale beschreiben es?
ETIM- oder ECLASS-Klasse in einem definierten Release
Merkmalscodes, zulässige Werte, Wertecodes und Einheiten
Vorgegeben durch den Standard - nicht verhandelbar
Ändert sich, wenn der Standard ein neues Release veröffentlicht
Ergebnis: Klasse plus geprüfter Merkmalssatz
BMEcat ist übrigens keins von beidem: Ein Katalogformat transportiert Klassifikationen - es garantiert sie nicht.
So entsteht ein belastbares Klassifikationsergebnis
Produktdaten und Herstellerinformationen einlesen
FlowCraftDB nutzt alles, was über ein Produkt bereits vorliegt:
- Excel, CSV und BMEcat
- Lieferantenportale und Herstellerseiten
- PDF-Datenblätter, Bilder und Typenschilder
- je nach Kundensetup direkt aus OXOMI
Das Produkt verstehen - statt den Namen zu raten
Aus allen Quellen entsteht ein strukturierter Produktkontext:
- Identität: Hersteller, Herstellernummer, GTIN, Serie
- technische Fakten, Material, Maße und Verpackung
- Varianten und Zusammenhänge im Sortiment
- die Quelle hinter jeder einzelnen Aussage
Zielklasse und zugehörige Merkmale bestimmen
Klassifiziert wird gegen ein konkretes Ziel - Standard und Release inklusive:
- ETIM 9, ETIM 10 oder eine kundeneigene Struktur
- ECLASS im gewünschten Zielrelease
- die zur Klasse gehörenden Merkmale, nicht nur der Klassencode
- getrennte Ergebnisse pro Standard und Release
Werte, Einheiten und Unsicherheiten prüfen
Nicht jede Zuordnung ist gleich sicher - und genau das bleibt sichtbar:
- Datentypen, Wertebereiche und Einheiten werden validiert
- vorhandene Herstellerwerte behalten Vorrang
- ergänzt wird nur, was sich aus Quellen belegen lässt
- bei zu schwacher Evidenz entsteht eine Prüfaufgabe statt einer Zuordnung
An eure Zielsysteme ausgeben
Dasselbe Produktverständnis bedient mehrere Ziele gleichzeitig:
- Shop, PIM und ERP
- BMEcat und Katalogformate für Handelspartner
- Marktplätze und Feeds
- unterschiedliche Releases für unterschiedliche Empfänger
ETIM, ECLASS und eure eigene Struktur
Ob ETIM 9, ETIM 10 oder eine kundeneigene Klassifikation: FlowCraftDB ordnet Produkte anhand ihres technischen Kontexts zu und berücksichtigt dabei Klassen, Merkmale, Werte und Einheiten.
ETIM 9 und ETIM 10 sind getrennte Releases, keine Umbenennung: Klassen wurden verändert, neue kamen hinzu. Beide Stände lassen sich parallel verarbeiten - Quell- und Zielversion bleiben unterscheidbar.
FlowCraftDB verarbeitet historische und aktuelle ECLASS-Datenstände - von älteren Lieferantenstrukturen bis zu ECLASS 16. BASIC- und ADVANCED-Strukturen werden entsprechend ihrem Release berücksichtigt.
Eigene Kategoriebäume, Verbandsklassifikationen und kundenindividuelle Strukturen laufen über denselben Weg - parallel zu ETIM und ECLASS, nicht anstelle davon.
Major-Releases können inkompatible Änderungen enthalten: Klassen und Merkmale werden verschoben, aufgeteilt oder zusammengeführt. Bestehende Klassifikationen werden deshalb geprüft und nicht blind übernommen.
Jede Zuordnung bleibt prüfbar
Ein gespeicherter Klassencode ohne Standard, Release und Herkunft ist fachlich nicht ausreichend. FlowCraftDB legt zu jedem Ergebnis den vollständigen Nachweis ab.
Quelle lieferte ETIM 9 - beides bleibt unterscheidbar
inklusive des zur Klasse gehörenden Merkmalssatzes
Datentypen, Wertebereiche und Einheiten validiert
je Aussage einzeln nachvollziehbar
keine Zuordnung ohne belegbare Evidenz
der Originalwert bleibt jederzeit abrufbar
Neue Lieferantendaten überschreiben bestehende, geprüfte Anreicherungen nicht.
Warum das kein Mapping ist
Statische Zuordnungstabellen scheitern genau dort, wo es teuer wird. FlowCraftDB arbeitet anders:
Klassifiziert wird gegen den Produktkontext, nicht gegen einen Produktnamen
Standard, Release und Klasse werden getrennt geführt - ein Produkt kann mehrere gültige Ergebnisse haben
Die Klasse ist nur der Anfang: Merkmale, Werte und Einheiten gehören zum Ergebnis
Vorhandene Herstellerwerte haben Vorrang vor allem, was ergänzt wird
Unsichere Ergebnisse werden gekennzeichnet, nicht als Fakt ausgegeben
Jede Aussage behält ihre Quelle - auch Monate später
FlowCraftDB bringt nicht nur Produkte in Kategorien - sondern unterschiedliche Lieferantenklassifikationen in einen technisch verwertbaren und nachvollziehbaren Produktstandard.
Was sich konkret verändert
- Klassencodes ohne Release übernehmen
- Lieferantenstände manuell angleichen
- Merkmale, Werte und Einheiten von Hand nachpflegen
- Produkte, die im Shop niemand über Filter findet
- Katalogabweisungen beim Handelspartner
- Klassifikation mit Standard, Release und Quelle
- ETIM 9 und ETIM 10 parallel bedienbar
- Merkmale, Werte und Einheiten validiert
- Filterbare und technisch vergleichbare Produkte
- Prüfaufgaben statt stiller Fehler
Testet es mit euren Lieferantendaten
Schickt uns einen echten Lieferantenauszug - ihr seht das Ergebnis an euren Produkten, nicht an einem Demo-Sortiment.
Ein einheitlicher Produktstandard entsteht nicht in Excel
Wenn Produkte heute unterschiedlich klassifiziert sind, liegt das selten am Team. Es liegt daran, dass 50 Lieferanten 50 Datenstände liefern - und niemand sie manuell auf ein gemeinsames Release bringen kann.
FlowCraftDB führt diese Stände zusammen: mit Klasse, Merkmalen, Werten, Einheiten und der Quelle hinter jeder Aussage.
Oder erst einmal euren Use Case prüfen lassen
Ein Auszug reicht. Das Ergebnis seht ihr an euren eigenen Produkten.